B2B2X – What the heck…??

Hi…

Genau so eine Email habe ich bekommen. Kaum hatte ich meinen neuen Titel eingetragen, bekam ich Glückwünsche und die Frage, was jetzt eigentlich B2B2X heißen solle. Gute Fragen verdienen gute Antworten.

Zugegeben der Begriff ist etwas sperrig. Aber ihr seid in besten Händen: Ich habe Physik studiert. Zunächst einmal zur Aussprache. Der Begriff muss englisch ausgesprochen werden, sonst gibt er keinen Sinn (OK, bisher habe ich noch kein „Aha“ von Euch erwartet). Dann lautet er „Be to Be to eX“. Nächste Überraschung: Be steht für Business. Jetzt wird es aber ernst.

Wir befinden uns in Software Ecosystems [1]. D.h. wir haben Endkunden im Consumer Bereich und im Business Bereich. Das X soll für Consumer oder Business stehen.

Eigentlich müsste der Begriff daher so aussehen:

Jede Zeile in diesem Vektor (das mehrzeilige Ding in geschweifter Klammer) steht für ein Ecosystem [2] [3]. Innerhalb dieser Ecosysteme gibt es die „App-Economy“ [4]. Also Entwickler von groß bis ganz allein, die Apps schreiben für Consumer oder Business. Die Telekom ist Teil dieser Ecosysteme, logischerweise als Telko; aber auch als App-Developer. Soweit ist das erst mal nix Neues.

Was könnte man aber jetzt diesen App-Developern noch Gutes tun (und das meint das erste B)?? Wir denken Dreierlei:

(1)    APIs. Die Telekom hat schon sehr lange eigene APIs veröffentlicht. Zu finden sind diese im Developer Garden. Schaut man sich das Angebot an, denkt man unweigerlich „Guter Anfang“. Ja, da gibt es viel mehr. Wahrscheinlich braucht es nur jemanden, der ein wenig kitzelt und eine entsprechende Plattform anbietet. Voila, unsere erste Aufgabe. Weiterhin sollte die Telekom aktiv an der Standardisierung von solchen APIs mitarbeiten. Ja, tun wir.

(2)    Code-Samples, Whitepapers, SDKs, fertige Klassen, kleine Beispiel-Apps – rund um das Thema, wie man diese APIs und anderes nutzt. Damit können wir es den Entwicklern so einfach wie möglich machen unsere APIs zu nutzen oder einfach generell Software zu entwickeln.

(3)    Business-Modelle. Derzeit werden viele verschiedene Modelle gehandelt: Werbe-Finanziert, Freemium, Lizenz, Marketing-App, Affiliate-Marketing… So richtig toll ist das Alles nicht. Man muss meist verschiedene kombinieren, um ein einigermaßen Auskommen zu haben. Einfach ist meist auch anders. Nun ja, da hätten wir auch ein paar Ideen.

So, macht jetzt B2B2X Sinn?? Wie die einzelnen Elemente in Realität aussehen, das erzähle ich ein andermal.

CU

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Bezüge:

[1] D. Dhungana, I. Groher, and E. Schludermann, “Software ecosystems vs. natural ecosystems: learning from the ingenious mind of nature,” ECAS Conference, pp. 96-102, 2010.

[2] P. R.J. Campbell and F. Ahmed, “An Assessment of Mobile OS-Centric Ecosystems,” Journal of theoretical and applied electronic commerce research, vol. 6, no. 2, pp. 11-12, 2011.

[3] R. C. Basole and J. Karla, “Entwicklung von Mobile-Platform-Ecosystem-Strukturen und -Strategien,” Wirtschaftsinformatik, vol. 53, no. 5, pp. 301-311, Aug. 2011.

[4] D. MacMillan, P. Burrows, and S. E. Ante, “Inside the app economy,” Business Week, New York, pp. 2-7, 2010.

 

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One Response to B2B2X – What the heck…??

  1. Heiko says:

    das erschreckende ist: Normalerweise hätte sich mein Hirn gegen “B->{B->X} € {C,B}” total gesträubt. Das liegt nicht am Thema – mein Hirn und Formeln sind einfach inkompatibel und das muss ich akzeptieren.

    Bei dir allerdings hab ich das gern gelesen und mich sogar bemüht es zu verstehen! :)

    Viel Erfolg im neuen Job! den jetzt sogar auch ich verstanden hab – was ein riesen Kompliment ist!

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